Lorenz Toran Looke LYRIK


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Vernetztes Ich

grashalm

VERNETZTES ICH


Inmitten der Welt pulsiert das Leben immer schneller und ruheloser, und Momente des Zweifels rauben einem den Atem. Eitelkeiten und Selbstdarstellung fordern ihren Tribut – liegt Dunst über dem Diesseits?

Im Kern unserer Realität gestalten wir unsere Einzigartigkeit durch ein Meer von Inspirationen - geformt durch Spiralen der Normalität und Isolation. Manchmal reden wir mit uns selbst, und erhalten erstaunliche Wahrheiten.

Vernetzen wir unsere Wünsche und Erlebnisse zu tiefen Werten wie Liebe und Respekt, Einfühlungsvermögen und Vertrauen. Wer in sich keinen Stand hat, kennzeichnet sich als Opfer für Manipulationen.

Inmitten der Welt prägen die Boten unserer Zukunft unsere Wahrnehmung und schulen unsere Unabhängigkeit. Doch ohne Abhängigkeiten werden wir unsere Heimat niemals finden, und die schönste dieser freiwilligen Abhängigkeiten ist die Mutter allen Seins – die Liebe.


© LTL 2009




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