Lorenz Toran Looke LYRIK


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Mitten im Ursprung

stolperstein

MITTEN IM URSPRUNG


Am Ende einer Geschichte stehen wir wieder am Anfang einer neuen Zukunft. Blicken wir sorgenvoll oder euphorisch auf die Ungewissheit? Können wir die noch fremden Erfahrungen mit der Kraft des Vertrauens zulassen, oder müssen wir die Zwanghaftigkeit der Kontrolle ausüben, gespeist aus dem Schatten der Zwiespalt?

Am besten Leben wir, wenn wir ganz authentisch zu unseren Gefühlen stehen - wie viel Kenntnis haben wir von uns selbst?

Es lebt ein großer Unterschied zwischen den Geschehnissen wie wir sie selbst erleben und wahrnehmen, und der Betrachtung Außenstehender aus dem Blickfeld des Gegensätzlichen. Reagieren wir aus der Position eines aufgeklärten Reisenden, oder handeln wir aus den Impulsen eines ungeschulten Ratgebers, dessen Wege noch unberührten Schrittes sind?

Der Moment inspiriert sich durch die Selbstverständlichkeit - Zeit lässt unsere Gedanken fließen, Mut formt sie zu selbstbewussten und freidenkenden Schritten.

Am Ende einer Geschichte schauen wir auf intensiv gelebte Momente und blicken auf die Gestaltung des Erfahrenen in zukünftigen Zeiten. Haben wir uns selbst gefunden, oder haben wir nicht aufrichtig geliebt? Sind wir über die Last des Menschseins gestolpert, oder hat uns die Liebe des Ursprungs über die Steine der Erfahrung umsichtig hinweg getragen?

Auf dem Weg unserer Geschichte kommt es auf Stabilität und Echtheit an - atmen wir verlässlich, auch wenn die Tage einmal schlecht sind, und scheuen wir niemals die Kraft der Lebendigkeit.


© LTL 2011




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