TRÄUME ALS ERSATZREALITÄT


Das Wichtige im Leben ist eine stabile Mitte - hier begegnen uns Inhalte, die für anstehende Möglichkeiten und Themen sensibilisieren. Leben wir freie Impulse und genießen den Luxus eine Wahl zu haben, denn das Leben gestaltet sich sehr zeitsensibel. Oberflächliches Handeln bringt Misstrauen und sorgt für Unruhe.

 

Doch warum Träumen und nicht Leben, und weshalb das Reale Sein austauschen?

 

Glück und Leid sind Schattenexistenzen, Kraft und Stärke zwei unterschiedliche Maßeinheiten, und oftmals ist unsere Angst grösser als die Sehnsucht nach klaren Gedanken. Wir lassen Dinge geschehen, die unseren Weg verändern, das nennt man Entwicklung. Wir verlieren ein Stück von uns selbst, wenn wir Gegebenheiten erdulden, gegen die wir uns sträuben, das nennt man Rückschritt.

 

Passen wir auf, dass wir nicht aus dem Leben fallen.

 

Lassen wir uns nicht verbiegen, im Fluss der Erfahrungen, bleiben wir aber biegsam nach Möglichkeiten und Veränderungen. Finden wir wahre Liebe, dann begegnet uns Vertrauen und Sehnsucht nach einer Bindung, in der sich unsere Schattenseiten mit den Kostbarkeiten des Glücks und der Wahrhaftigkeit vermählen. Wir erkennen unser Zentrum und küssen das Leben. Machen wir einen Bogen um Menschen, die sich permanent um ihrer Selbstbestätigung willen produzieren müssen.

 

Verändern wir Gewohnheiten, so gewinnen wir Raum und Erinnerung.


Das Wichtige im Leben ist eine stabile Mitte, und der Preis der Qualität ist ihr einzigartiger Eindruck. Zweifeln wir nicht an den Empfindungen und Ansichten unserer Mitmenschen, und bewahren wir uns eigene Ansichten und den spielerischen Umgang mit den unzählbaren Blickwinkeln des Lebens. Träume als Ersatzrealität schenken uns nur kurzzeitige Pausen, das Erkennen schreitet unaufhaltsam weiter, fruchtet allerdings nur, wenn wir selber auch einsichtig sind.


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