DEN ALLTAG ÜBERHOLEN


Wir dürfen uns nicht scheuen, frühere Entscheidungen zu korrigieren, denn es kann schon problematisch werden, wenn die Varianten unseres Handelns älter werden.

 

Was es bedeutet, unser eigener bester Freund zu sein, merken wir in der demütigenden Situtaion der Opferrolle. Wir alle sind Menschen mit Wünschen, Ängsten und Vorurteilen, und wenn man über die Grenzen des Zumutbaren getrieben wird, ist man zu vielerlei Handlungen fähig, dabei dürfen wir niemals vergessen: Gerechtigkeit geschieht nur durch Fairness, und ein Opfer zu sein bedeutet nicht machtlos zu sein.

 

Oftmals müssen wir feststecken, um überhaupt eine neue Richtung einschlagen zu können, feiner Sand hat eine gewaltige Kraft.

 

Früher dachte ich immer das Leben wird leichter, die Anerkennung grösser und ich weiß wann ich angekommen bin. Im Leben unverhofft andere Wege einschlagen zu müssen, das ist unser Leben, Fehler zu machen, zu stürzen und wieder aufzustehen, das ist ein Teil des Alltags, und das Gefühl aushalten zu müssen alles vermasselt zu haben, das sind die wichtigen Erfahrungen des Seins. Lernen wir, ein Teil von unserem Leben zu werden, und gestatten wir unseren Mitmenschen unser Leben mitzugestalten.

 

Das Leben erfordert ein systematisches Vorgehen

              

Lassen wir uns von den Dingen des Alltags nicht überholen, und hören wir auf unser Leben zu komplizieren, indem wir auf etwas warten und unzufrieden mit dem sind, was uns umgibt. Hören wir auf Veränderungen herbeizusehnen, fangen wir an Entscheidungen zu treffen und schöpfen wir Mut, uns so zu sehen wie wir wirklich sind. Was es bedeutet unser bester Freund zu sein, merken wir, wenn wir Krisen hinter uns lassen und uns von Nichtigkeiten immer weniger irritieren lassen.


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